Ist Ihr PC sicher?

Ständig hört und liest man über neue Angriffe von Hackern oder Trojaner auf Privat- oder Firmen PCs. Gerade im privaten Bereich haben Angriffe oft leichtes Spiel, da sich viele Computernutzer nicht darüber im Klaren sind, wie leicht von außen auf den heimischen PC zugegriffen werden kann. Man muss dazu nicht einmal aktiv im Internet surfen.
Wie kann man seinen Computer schützen und sich ohne Gefahr im Internet bewegen?

Checkliste

1. Die Firewall
Jedes Betriebssystem verfügt in Sicherheitscenter über eine eigene Firewall. Diese sollte, unabhängig von einem Virenprogramm ständig aktiviert sein. So machen Sie Hackern und Trojanern das Leben schwer und schützen Ihre persönlichen Daten.

2. Der Virenschutz
Egal ob kostenlos oder Kaufversion – ohne einen aktiven Virenschutz sollte man sich auf keinen Fall im Internet bewegen. Das Programm überwacht den PC ständig im Hintergrund. Neben den täglichen Updates (die meisten Virenprogramme kann man so einstellen, dass diese automatisch erfolgen), sollte in regelmäßigen Abständen der komplette Computer komplett durchsucht werden. So werden Viren gefunden, die sich eventuell doch einmal vorbeimogeln.

3. Updates
Ihr Betriebssystem ist kein statisches Programm, das – wenn es einmal installiert wird, keine Veränderungen mehr erfährt. Experten des Herstellers sind ständig dabei, die Systeme zu optimieren oder auf Sicherheitslücken zu reagieren und diese zu schließen. Damit Sie diese Updates nicht verpassen und immer zeitnah bekommen, empfiehlt es sich, das automatische Update einzurichten. Diese werden während des ganz normalen Betriebs heruntergeladen und installiert während Sie Ihren PC herunterfahren.

4. Augen auf im Internet
Trojaner verstecken sich gerne hinter Links, die man im Internet unbedacht anklickt, zum Beispiel bei Facebook oder Twitter. Aber auch E-Mail Anhänge, besonders von unbekannten Absendern, können böse Überraschungen bergen. Besonders Dateien mit der Endung .exe sind meist Programme die, einmal angeklickt, sich auf der Festplatte installieren. Öffnen Sie daher nie Anhänge von unbekannten Absendern. Aber auch vermeintlich bekannte Absender können von Betrügern genutzt werden, z.B. zum sogenannten Phishing. Generell gilt, dass weder Banken, noch Online-Versandhändler per E-Mail zur Eingabe Ihrer Konto- bzw. Kreditkartendaten oder gar TAN-Nummern auffordern. Bei solchen Nachrichten sollten Sie umgehend mit Ihrer Bank bzw. Versandhändler Kontakt aufnehmen.

5. Räumen Sie auf
Hin und wieder sollten Sie temporäre Dateien, die unnötigen Speicherplatz belegen, von Ihrem Computer entfernen. Das können Sie mit einer speziellen Software, die es kostenlos im Internet gibt, tun. Auf www.heise.de finden Sie z.B. den CCleaner.