Demenz - ein schweres Thema

Mit dem Begriff Demenz wird in der Medizin der Verlust erworbener intellektueller Fähigkeiten umschrieben, der auf eine Hirnschädigung oder Hirndegeneration zurückgeht. Besonders betroffen sind das Gedächtnis sowie das gewohnte Persönlichkeitsniveau. Häufig geht die Demenz neben einer Hirnerkrankung auch mit dem natürlichen Alterungsprozess einher.

Die Ursachen sind sehr vielfältig. Arteriosklerose, Epilepsie, Syphilis, Hirnblutungen, Stoffwechselstörungen und Sauerstoffmangel, Vergiftungen oder Alkoholmissbrauch zählen zu den häufigsten Auslösern der Erkrankung. Durch die Demenz werden die Funktionen Merkfähigkeit, Verständnis und Erinnerungsvermögen sowie Rechen- und Kombinationsfähigkeit beeinträchtigt. Anhand derartiger messbarer Eigenarten erkennen Mediziner die Erkrankung bei Betroffenen. In besonders schweren Fällen sind die Patienten nicht mehr in der Lage, die gewohnte Umgebung, nahestehende Personen oder bekannte und alltägliche Dinge zu erkennen.

Behandelt wird die Erkrankung bei frühzeitiger Erkennung mit einer entsprechenden Arzneitherapie. Durch bestimmte Arzneimittel wird die Hirndurchblutung gefördert. Dadurch werden die Hirnleistungsstörungen gelindert und der Krankheitsprozess schlussendlich verzögert. Dadurch kann der Zeitraum bis zur Pflegebedürftigkeit erweitert werden. Geheilt werden kann die Krankheit aber nicht.